Neue Chancen fĂŒr Nachwuchswissenschaftler in der Metropole Ruhr- Global Young Faculty startet zweiten Jahrgang


Stiftung Mercator und Mercator Research Center Ruhr fördern Exzellenznetzwerk

Essen, 4. April 2011 - Nachwuchsforscher aufgepasst: Ab sofort nominieren die Ruhr-UniversitĂ€t Bochum, die Technische UniversitĂ€t Dortmund und die UniversitĂ€t Duisburg-Essen sowie die außeruniversitĂ€ren Forschungseinrich-tungen in der Metropole Ruhr Kandidaten fĂŒr den zweiten Jahrgang der Global Young Faculty(GYF). Das Netzwerk ist eine Initiative der Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit der UniversitĂ€tsallianz Metropole Ruhr (UAMR) und wird vom Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) in Essen koordiniert. Bis zu 50 herausragende Nachwuchswissenschaftler sollen sich interdisziplinĂ€r vernetzen, spannende Themen diskutieren und so auch neue Impulse fĂŒr die eigene ForschungstĂ€tigkeit gewinnen. Die NominierungsvorschlĂ€ge mĂŒssen bis zum 15. Juni 2011 bei MERCUR eingereicht sein. Ein Expertengremium wird die neuen Mitglieder der GYF im Sommer 2011 auswĂ€hlen. Die Stiftung Mercator unterstĂŒtzt das Programm in den nĂ€chsten zwei Jahren mit rund 650.000 Euro.

„Exzellenten Nachwuchswissenschaftlern der Metropole Ruhr bietet die Global Young Faculty ein Forum, sich ĂŒber UniversitĂ€ts- und FakultĂ€tsgrenzen hinweg in selbstgewĂ€hlten Schwerpunkten zu organisieren. Ziel ist es, die Qualifikationen der jungen Kollegen weiter zu fördern und ihnen die Gelegenheit zur Zusammenarbeit mit herausragenden Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland zu geben", erlĂ€uterte Professor Dr. Winfried Schulze, Direktor von MERCUR. Die Nachwuchswissenschaftler erhalten Mittel fĂŒr Forschungsprojekte in Form von Tagungen, Exkursionen und Publikationen, aber auch um renommierte Experten aus aller Welt einzuladen. Ein zusĂ€tzliches Reisebudget steht ihnen zur individuellen Nutzung offen. Das Programm richtet sich an Postdoktoranden, die neben einer hohen wissenschaftlichen LeistungsfĂ€higkeit Interesse an interdisziplinĂ€rer Zusammenarbeit mitbringen.

„Die Stiftung Mercator möchte mit der Fortsetzung der Global Young Faculty das Zusammenwachsen und die ausgezeichneten Entfaltungsmöglichkeiten fĂŒr den wissenschaftlichen Nachwuchs in dieser Region weiter stĂ€rken, so Dr. Bernhard Lorentz, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Stiftung Mercator. „Die Global Young Faculty soll dazu beitragen, dass der Wissenschaftsstandort Ruhrgebiet weiter an nationaler und internationaler AttraktivitĂ€t gewinnt."

„FĂŒr das weitere Zusammenwachsen der UniversitĂ€ten und Forschungsinstitute des Ruhrgebiets ist es von entscheidender Bedeutung, dass nicht nur die Institutionen, sondern auch die dort beschĂ€ftigten Wissenschaftler ein gemeinsames VerstĂ€ndnis und persönliches ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl entwickeln. Die Global Young Faculty unterstĂŒtzt diesen Prozess erfolgreich und fördert damit gleichzeitig herausragende Nachwuchswissenschaftler in der Metropole Ruhr", so die Rektoren der drei UniversitĂ€ten, Prof. Dr. Elmar Weiler (Ruhr-UniversitĂ€t Bochum), Prof. Dr. Ursula Gather (Technische UniversitĂ€t Dortmund) und Prof. Dr. Ulrich Radtke (UniversitĂ€t Duisburg-Essen).

Weitere Informationen: www.global-young-faculty.de

Über das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR):
MERCUR ist eine Initiative der Stiftung Mercator und der UAMR und hat im MĂ€rz 2010 seine TĂ€tigkeit aufgenommen. Mit dem Center soll die strategische Kooperation der drei UniversitĂ€ten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen gestĂ€rkt werden. Die Wissenschaftler der UAMR-UniversitĂ€ten können in vier verschiedenen Förderlinien Mittel beantragen: Projektförderung, Strukturförderung, Personenförderung und Anschubförderung. Das Center ist eines der bislang grĂ¶ĂŸten Projekte privater Wissenschaftsförderung im Ruhrgebiet.

Über die Stiftung Mercator:

Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstĂŒtzt Projekte fĂŒr bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfĂŒllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen. Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen - gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft - ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So will sie Ideen beflĂŒgeln. Ihre Arbeitsweise ist geprĂ€gt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fĂŒhlt sie sich in besonderer Weise verbunden.

Über die UniversitĂ€tsallianz Metropole Ruhr (UAMR):

Die UAMR wurde 2007 durch die drei NachbaruniversitĂ€ten, die Ruhr-UniversitĂ€t Bochum, die Technische UniversitĂ€t Dortmund und die UniversitĂ€t Duisburg-Essen gegrĂŒndet, um die Leistungen der drei Partner zu stĂ€rken, gezielt auszubauen und gemeinsam Forschungs- und Lehrschwerpunkte weiterzuentwickeln. Übergeordnete Vision ist die Etablierung der UniversitĂ€tsallianz Metropole Ruhr als exzellenten Standort in der nationalen und internationalen Wissenschafts- und Studienlandschaft.

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:

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Kommunikationsmanagerin
Mercator Research Center Ruhr
Tel.: +49 (0) 201 616 965 11
E-Mail: isabell.hilpert(at)mercur-research(dot)de

Marisa Klasen
Kommunikationsmanagerin
Stiftung Mercator
Tel.: +49 (0) 201 245 22 53
E-Mail: marisa.klasen(at)stiftung-mercator(dot)de

Dr. Hans Stallmann
Koordinator der UniversitÀtsallianz
Metropole Ruhr (UAMR)
Tel.: +49 (0) 234 32-27892
Email: hans.stallmann(at)uamr(dot)de

 

 

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