MERCUR Club 2018

Auch in diesem Jahr folgten wieder viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitätsallianz Ruhr sowie weitere Gäste aus dem universitären Umfeld der Einladung zum MERCUR Club, der am 24. Januar 2018 zum achten Mal in Folge stattfand. Er bietet den Forschern der Technischen Dortmund, der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen einen besonderen Rahmen, um ihre von MERCUR bewilligten Förderprojekte vorzustellen und sich weiter zu vernetzen.

 

MERCUR Direktor Prof. Dr. Winfried Schulze hielt das Grußwort und leitete über zu Frau Annette Storsberg, Staatssekretärin im Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW, die in ihrem Gastvortrag die Eckpunkte des neuen Hochschulgesetzes  skizzierte. Demnach will die schwarz-gelbe Landesregierung den Hochschulen wieder mehr Freiheiten geben und  sich aus der Detailplanung weitgehend zurückziehen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand wie immer der „Science Slam“, bei dem ausgewählte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre aktuell bewilligten Forschungsprojekte aus den MERCUR Förderprogrammen, verpackt in spannenden und anschaulichen Vorträgen, präsentierten. So erfuhr das Auditorium in diesem Jahr u.a. etwas über die neue UA Ruhr-Professur auf dem Gebiet der virtuellen Fertigung, über die Eltern-Kind Beziehungen aus der Perspektive deutscher und türkischer Eltern und über die Identifikation von neuen Biokatalysatoren, die den bedeutsamen Prozess der Biokonversion verbessern sollen.

Im Rahmen eines Interviews sprachen MERCUR Geschäftsführer Prof. Dr. Winfried Schulze und Dr. Gunter Friedrich mit Projektleiterinnen und Projektleitern über die Einführung eines gemeinsamen Masterstudiengangs „Econometrics“ an der UA-Ruhr sowie über das Internationales Graduiertenkolleg „Sport Science in a Metropolitan Area“.

Für die musikalische Untermalung sorgte ein studentisches Ensemble von der TU Dortmund. Dieses Jahr war das Streichquartett Comodo zu Gast, die mit einem bunten Mix aus Klassik, Pop und Filmmusik beeindruckten.
Nach einem Schlusswort von Dr. Wolfgang Rohe, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, fand wie immer das beliebte Get together statt. Es bietet die Möglichkeit sich bei Speis und Trank in offener und entspannter Atmosphäre interdisziplinär auszutauschen und vielleicht auch Inspirationen für neue Kooperationsprojekte zu gewinnen.

Mit den Worten eines Gastes: „Der MERCUR Club war wieder eine gelungene Mischung aus abwechslungsreichen Vorträgen, interessanten Gesprächen und spannenden Kontakten“, freuen wir uns auf ein Wiedersehen in 2019!