Strategiefonds

Ebenso wie die UA Ruhr beruht das Förderprogramm von MERCUR auf einer Bottom Up-Philosophie. Die Entwicklung universitätsübergreifender Projekte in Forschung und Lehre kann und soll aus eigenem Interesse und eigener Initiative der Wissenschaftler/innen an den drei Hochschulen erfolgen. MERCUR möchte es zudem den Fakultäten und Einrichtungen der beteiligten Universitäten erleichtern, ihre strategische Abstimmung über Universitätsgrenzen hinweg auszugestalten und voranzutreiben.

Mit dem neuen Förderinstrument Strategiefonds können thematisch verwandte Fakultäten oder Einrichtungen der UA Ruhr Unterstützung für die Ausarbeitung einer gemeinsamen Entwicklungsplanung beantragen. Gedacht ist hier zum Beispiel an Personalmittel für die Prozesskoordination und Sachmittel für die Finanzierung gemeinsamer Workshops/Fakultätsklausuren oder die Beteiligung externer Experten/innen. Das Format ist bewusst offen gehalten: Die Entscheidung, wie der Prozess organisiert werden soll und welche Mittel dafür beantragt werden, liegt bei den Fakultäten bzw. Einrichtungen selbst. Der Prozess und die angestrebten Ziele sollten klar definiert werden, nachvollziehbar begründet sein und realistische Erfolgschancen haben.

Für die universitätsübergreifende Strategiebildung können pro Antrag Mittel in Höhe von bis zu 30.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Die Initiative muss von Fakultäten bzw. Einrichtungen aus mindestens zwei der drei UA Ruhr-Universitäten ausgehen. Zur Förderdauer gibt es keine Vorgaben.

Wenn Fakultäten im Rahmen eines erfolgreichen gemeinsamen Strategieprozesses Antragstellungen in der Projekt- oder Strukturförderung vereinbaren, werden diese Antragsskizzen in der Vorauswahl, die die erste Stufe des Antragsverfahrens bildet, bevorzugt berücksichtigt.

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Dr. Constanze Demuth
Programmkoordinatorin
Telefon: 0201-61 69 65-13
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