MERCUR vernetzt UA Ruhr-Universitäten und die Landesverwaltung NRW

Mit einer Auftaktveranstaltung ist das MERCUR Science Policy Network (MSPN) am 6. Februar offiziell gestartet. Die 33 Teilnehmer/-innen aus der Wissenschaft im Ruhrgebiet und den Landesministerien werden sich in den folgenden Monaten vernetzen und sich rund um das Thema Digitalisierung austauschen. Wie kann die Landesverwaltung die Potenziale der Digitalisierung nutzen und gleichzeitig ihren Herausforderungen begegnen? Welchen Beitrag kann die Wissenschaft leisten, um hier Handlungsoptionen aufzuzeigen? Das sind nur einige der Fragen, über die man in den Dialog treten möchte.

 

Nach einer Begrüßung durch die Geschäftsführung von MERCUR und der Stiftung Mercator referierte Prof. Dr. Gregor Leander, Direktor des Horst Görtz Institut, über das Thema Datenschutz und skizzierte vor diesem Hintergrund die mögliche Entwicklung von Quantencomputern, die die aktuellen Verschlüsselungstechniken der Kryptographie in Frage stellen könnten. Ganz praktisch wurde es in einem weiteren Vortrag seitens des Chaos Computer Clubs, der den Zuhörern die Bedeutung digitaler Mündigkeit nicht nur für die Ausbildung junger Menschen, sondern auch für den Erhalt und die Förderung der Demokratie verdeutlichte.

Eingestimmt auf das Thema „Digitalisierung“ kamen die Mitglieder des MSPN im Anschluss zu einem ersten fachlichen Austausch zusammen. Je nach Interessenlage wurde in fünf verschiedenen Gruppen „Arbeit 4.0“, „Vermittlung der Digitalisierung“, „Ethik der Digitalisierung“, „Eigentum an Daten“ und „Smart Cities“ über Themen wie Datenschutz, Nutzung von Datenschätzen z.B. zur Verkehrsregulierung oder die Haftung und Zuständigkeit bei der Nutzung von Daten diskutiert.

Ein kulinarischer Ausklang am Abend bot dann den Teilnehmern/-innen aus Wissenschaft und Verwaltung die Gelegenheit die ersten Kontakte und Gespräche weiter zu vertiefen.