Grundlagen der Förderung

1. Welche Fördermöglichkeiten bietet MERCUR?

Angehörige der UA Ruhr-Universitäten können Mittel beantragen für

  • universitätsübergreifende Forschungsprojekte (Projektförderung),
  • die Schaffung und Weiterentwicklung gemeinsamer Master- und Promotionsprogramme in der UA Ruhr (Strukturförderung),
  • die Einrichtung von UA Ruhr-Professuren (Personenförderung),
  • die gezielte und schnelle Unterstützung kleinerer (Forschungs-)Vorhaben (Anschubförderung),
  • gemeinsame Vorhaben in der Hochschulverwaltung und im Hochschulmanagement (MERCUR.Admin),
  • die strategische Abstimmung zwischen Fakultäten und anderen größeren Einrichtungen über Universitätsgrenzen hinweg (MERCUR.Strategie),
  • die optimale Vorbereitung auf die Begutachtung koordinierter Verbundvorhaben (MERCUR.Sprint).

Zusätzlich stellt MERCUR im Rahmen von MERCUR.Forum seine Räumlichkeiten für die Durchführung von Besprechungen und Workshops zur Verfügung.

2. Folgeaktivitäten

MERCUR will mit seinen Fördermitteln eine nachhaltige Strukturbildung anstoßen. Daher werden in der Regel nur Vorhaben unterstützt, die entweder auf die spätere Einwerbung weiterer Drittmittel bei externen Förderern (z.B. DFG, EU, BMBF) gerichtet sind oder – wie im Falle von Studiengängen oder Promotionsprogrammen – durch die beteiligten Universitäten fortgeführt werden. Strategieprozesse sollten ein klares Ziel verfolgen und ein stabiles Fundament für zukünftige Kooperationen legen. Das Volumen extern finanzierter Folgeprojekte soll den Umfang der bei MERCUR beantragten Mittel im Regelfall deutlich übersteigen.

3. Wer kann einen Antrag stellen?

In den Förderprogrammen Projekt- und Strukturförderung sind grundsätzlich promovierte Wissenschaftler/innen antragsberechtigt, die als Hochschullehrer/innen oder Hochschullehrernachwuchs (Habilitanden/innen, Juniorprofessoren/innen, Nachwuchsgruppenleiter/innen o.ä.) an der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund oder der Universität Duisburg-Essen beschäftigt sind. In der Anschubförderung beschränkt sich dieser Kreis auf promovierte Nachwuchswissenschaftler/innen (bis zu zehn Jahre nach Abschluss der Promotion) und auf an die jeweilige Universität neu berufene Professoren/innen (im Regelfall bis zu drei Jahre nach Tätigkeitsbeginn an der jeweiligen Universität; unmittelbar vorausgehende Beschäftigungszeiten an der selben Universität, z.B. als Juniorprofessor/in, eingeschlossen).

Für MERCUR.Strategie liegt die Antragsberechtigung bei den Dekanen/innen der beteiligten Fakultäten bzw. den Leitern/innen der beteiligten Einrichtungen, in der Personenförderung bei den Hochschulleitungen und für MERCUR.Sprint bei den designierten Sprechern der jeweiligen Initiativen.

MERCUR.Forum steht sowohl Wissenschaftlern/innen als auch Mitarbeitern/innen aus Verwaltung oder Hochschulmanagement offen, während sich MERCUR.Admin dezidiert an die beiden letztgenannten Gruppen richtet.

Vorhaben müssen im Regelfall standortübergreifend sein und Antragsteller aus mindestens zwei Universitäten der UA Ruhr einschließen. Anträge einzelner Universitäten sind ausschließlich in den Programmen Anschubförderung sowie MERCUR.Sprint möglich.

4. Von der Förderung durch MERCUR ausgenommen

  • Infrastrukturvorhaben,
  • Kooperationspartner aus Industrie- oder Dienstleistungsunternehmen (sowohl direkte als auch indirekte Finanzierung),
  • die Beantragung der eigenen Stelle. Bei Antragstellern mit befristeten Stellen muss die Laufzeit des eigenen Arbeitsvertrages an der jeweiligen Universität für eine erfolgreiche Durchführung des beantragten Vorhabens ausreichend sein, mindestens aber die voraussichtliche Projektlaufzeit abdecken.

5. Wer entscheidet über die Förderung?

Förderentscheidungen in der Projekt-, Personen-, Struktur- und Anschubförderung werden grundsätzlich durch einen Wissenschaftlichen Beirat getroffen, der sich aus acht renommierten Wissenschaftlern/innen zusammensetzt, die in keiner direkten Verbindung zu den Universitäten der UA Ruhr stehen. Die Entscheidungen werden im Rahmen eines wissenschaftsgeleiteten Verfahrens getroffen, das eine externe, an den Standards der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) orientierte Begutachtung einschließt. Die Programme MERCUR.Forum, MERCUR.Admin, MERCUR.Strategie und MERCUR.Sprint werden in einem verkürzten Verfahren entschieden.

6. Was ist sonst zu beachten?

Bitte berücksichtigen Sie darüber hinaus die Detailbeschreibungen zu den einzelnen Förderprogrammen.

DownloadsKontakt
- Aktuelle Ausschreibung
- Vorlage Antragsskizze
- Leitlinien Antragstellung
- Förderrichtlinien
Sven Speek
Programmkoordinator
Telefon: 0201-61 69 65-13
Fax: 0201-61 69 65-10
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