Strukturförderung

Die Mitgliedsuniversitäten der UA Ruhr bieten in der Gesamtschau eine große Bandbreite an Studienfächern an. Gerade für die Master- und Promovierendenausbildung birgt diese Vielfalt ein großes Potential: Durch die Zusammenführung von Schwerpunkten und Kompetenzen einzelner Standorte können profilstarke Studienprogramme geschaffen werden, die überregional und international attraktiv sind.

In der Förderlinie Strukturförderung werden unterstützt:

  • die Konzeption und Einrichtung universitätsübergreifender strukturierter Promotionsprogramme in bestimmten Fächern/Themenfeldern.
  • die Konzeption und Einrichtung neuer universitätsübergreifender Masterstudiengänge oder die systematische Vernetzung bestehender Masterstudiengänge in einem bestimmten Bereich, insbesondere durch die Festlegung spezifischer lokaler Profile und die Schaffung eines abgestimmten, wechselseitig zugänglichen Angebots an Lehrmodulen.
  • die Entwicklung und Etablierung neuer kooperativer Lehrformate im Bachelor- und Masterbereich.

Master- und Promotionsprogramme

In allen Fällen ist bei der Skizzeneinreichung zu belegen, dass die beteiligten Universitäten/Fakultäten bereit sind, ein im Rahmen dieser Förderlinie etabliertes Programm nach Ablauf der MERCUR-Finanzierung fortzuführen.

Bei Anträgen, die sich auf Studiengänge richten, sind Kapazitäts- und Ressourcenfragen rechtzeitig vor Einreichung einer Skizze mit den zuständigen Prorektoraten für Lehre & Studium abzustimmen.

Im Masterbereich ist eine Förderdauer zwischen zwölf und 24 Monaten vorgesehen. Die Neueinrichtung eines gemeinsamen Studiengangs kann mit bis zu 120.000 Euro bezuschusst werden.

Die Schaffung von universitätsübergreifenden Programmen für Doktoranden/innen kann − abhängig von der jeweiligen Ausgestaltung und der Ausgangslage im Fach − mit maximal 600.000 Euro unterstützt werden. Die Förderhöchstdauer liegt bei vier Jahren.

Kooperative Lehrprojekte

Ab 2018 können in dieser Erweiterung der Programmlinie hochschulübergreifende Vorhaben auf Lehrveranstaltungs- und Modulebene im Bachelor und Masterstudium eingereicht werden, die strukturbildend und nachhaltig wirken und die UA Ruhr als gemeinsamen Studienraum attraktiver und sichtbarer machen. Förderfähige Lehr-/Lernformate orientieren sich gleichermaßen an zentralen Qualifizierungsbedarfen und am Kompetenzerwerb der Studierenden wie an Vernetzungs- und Profilierungsmöglichkeiten der UA Ruhr im Bereich Studium und Lehre. Sie zielen schwerpunktmäßig auf eines dieser drei Ziele:

  1. Internationalisierung des Studienraums
  2. Digitalisierung in Studium und Lehre
  3. Erprobung innovativer Lehr-/Lernsettings

Beantragte Projekte müssen schwerpunktmäßig einem dieser drei Ziele zugeordnet sein und als Kooperation von mindestens zwei UA RuhrUniversitäten durchgeführt werden. Sie sollen auf eine dauerhafte Implementierung ausgelegt sein und zugleich aktuelle Herausforderungen bzw. Entwicklungen in Studium und Lehre adressieren (z.B. Heterogenität der Studierenden, besondere Bedarfe in der Lehrerbildung, dezidierte Forschungsorientierung). Entwickelte Formate müssen im Förderzeitraum mindestens zweimal durchgeführt werden und Produkte (z.B. Lernvideopool, Remote Lab) nach Projektende an allen beteiligten Universitätsstandorten zugänglich gemacht werden.

Die Förderhöchstdauer beträgt 24 Monate. Die maximale Förderung liegt bei 80.000 Euro. Beispiele für förderfähige Formate finden Sie hier.

Antragsvoraussetzung(en):

Die Initiative muss von Fakultäten bzw. Einrichtungen aus mindestens zwei der drei UA Ruhr-Universitäten getragen werden. In allen Fällen ist bei der Skizzeneinreichung zu belegen, dass die beteiligten Universitäten/Fakultäten bereit sind, ein im Rahmen dieser Förderlinie etabliertes Programm nach Ablauf der MERCUR-Finanzierung fortzuführen. Bei Anträgen, die sich auf Studiengänge richten, sind Kapazitäts- und Ressourcenfragen rechtzeitig vor Antragseinreichung mit den zuständigen Prorektoraten abzustimmen.

Antragstellung:

Für die Master- und Promotionsprogramme werden pro Jahr zwei Antragsrunden durchgeführt. Um der strategischen Zielsetzung von MERCUR gerecht zu werden, umfasst das Antragsverfahren zwei Stufen (Antragsskizzen, Vollanträge). Die Stichtage für die Abgabe von Antragsskizzen sind jeweils der 15.05. und der 15.11. eines Jahres. Auf der Basis gemeinsamer Beratungen mit den Rektoraten der UA Ruhr-Universitäten lädt MERCUR Antragsteller, deren Vorhaben eine hohe Passgenauigkeit mit den Zielen des Förderprogramms aufweisen, zur Einreichung eines Vollantrages ein.

Für Anträge zur Durchführung kooperativer Lehrprojekte gilt ein verkürztes Verfahren. Das Verfahren ist einstufig, die Skizzenauswahl entfällt. Vollanträge sind ohne Voranmeldung jeweils parallel zu den Stichtagen für Vollanträge der Projekt-, Personen- und Strukturförderung einzureichen. Die Stichtage entnehmen Sie bitte jeweils unserer aktuellen Ausschreibung.

Details zum Antragsverfahren entnehmen Sie bitte auch den Vorgaben für die Antragstellung und den Leitlinien für die Antragstellung.

DownloadsKontakt
- Aktuelle Ausschreibung
- Antragsskizze Promotionsprogramme
- Antragsskizze Studiengänge
- Antragsformular Lehrprojekte
- Leitlinien Antragstellung
- Förderrichtlinien
Dr. Constanze Demuth
Programmkoordinatorin
Telefon: 0201-61 69 65-13
Fax: 0201-61 69 65-10
Email: constanze.demuth(at)mercur-research(dot)de