Charakterisierung kovalent-allosterischer Kinaseinhibitoren zum Targeting RAS-abhängiger Tumore

Tumore, die eine RAS Mutation aufweisen stellen eine große Herausforderung in der Krebstherapie dar. Insbesondere das duktale Adenokarzinom des Pankreas, das kolorektale Karzinom und das Adenokarzinom der Lunge zeichnen sich dabei durch eine ausgesprochen hohe Therapieresistenz aus. Zwei der KRAS-abhängigen Haupteffektorwege sind der MAPK und PI3K/AKT Signalweg. In einem interdisziplinären, zell- und molekularbiologischen sowie chemisch-biologischen Forschungsvorhaben sollen neue Modulatoren und Wirkstoffkombinationen zur Behandlung RAS-mutierter Tumoren identifiziert und charakterisiert werden. Um möglichst patientennahe Therapiestudien durchzuführen, sollen neben primären 2D/3D-basierten in vitro Modellen, komplexen genetisch veränderten Mausmodellen und Patienten-derivierten Xenografts neuartige Wirkstoffmoleküle, die kovalent-allosterisch in den PI3K/AKT Signalweg eingreifen, zur Anwendung kommen. Durch Auswahl und Testung besonders vielversprechender zielgerichteter Therapiekombinationen soll so eine bessere Vorauswahl von Therapiestrategien für eine optimierte Behandlung RAS-abhängiger Tumore ermöglicht werden.

Antragsteller

Technische Universität Dortmund: Prof. Dr. Daniel Rauh, Fakultät für Chemie und Chemische Biologie

Universität Duisburg-Essen: Prof. Dr. Jens Siveke, Innere Klinik (Tumorforschung)

Ruhr-Universität Bochum: Prof. Dr. Stephan Hahn, Institut für Molekulare Gastroenterologische Onkologie (MGO)

Förderlinie: Projektförderung
Fördermittel: 358.720,00 Euro

Ansprechpartner

Prof. Dr. Daniel Rauh
TU Dortmund
Fakultät für Chemie und Chemische Biologie
Lehrstuhl für Chemische Biologie und Medizinische Chemie
Otto-Hahn-Straße 6
44227 Dortmund

Telefon: (+49)231 755-7080

E-Mail: daniel.rauh (at) tu-dortmund (dot) de