Corporate Social Responsibility im europäischen Bankensektor

In den letzten Jahrzehnten hat die Bedeutung von Corporate Social Responsibility (CSR) als Teilaspekt der Corporate Governance von Banken immer mehr an Bedeutung gewonnen. Insbesondere die Finanzkrise hat gezeigt, dass eine ausschließliche Fokussierung auf kurzfristige Gewinne nicht mehr zeitgemäß ist und eben auch im Banking- und Investmentbereich das alt bewährte Shareholder Value-Modell in Frage zu stellen ist. Um das Vertrauen der Kapitalgeber zurückzuerlangen, unterwerfen sich Banken dabei zunehmend freiwillig den neuen Transparenzanforderungen der Stakeholder und veröffentlichen sog. CSR-Berichte, welche u.U. einen hohen Informationsnutzen für diverse Kapitalgeber stiften können. Die Höhe und Reichweite dieses Nutzens hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab. Aufgrund fehlender Regulierungsansätze besteht eine große Heterogenität hinsichtlich der Quantität und der Qualität der in den CSR-Berichten enthaltenen Informationen. Vor diesem Hintergrund werden mit dem empirischen Forschungsprojekt die Auswirkungen dieser Quantitäts- und Qualitätseffekte von CSR-Informationen auf die Berichterstattung und den Kapitalmarkt untersucht.

Antragsteller

Technische Universität Dortmund: Junior-Prof. Dr. Nadine Georgiou
Fakultät Wirtschaftswissenschaften
Juniorprofessur Accounting & Finance

Technische Universität Dortmund: Junior-Prof. Dr. Frau Janine Maniora
Fakultät Wirtschaftswissenschaften
Juniorprofessur Controlling und Rechnungswesen

Förderlinie: Anschubförderung
Fördermittel: 29.934,76 Euro
Laufzeit: 01.08.2018-31.07.2019

Ansprechpartner

Junior-Prof. Dr. Nadine Georgiou
Fakultät Wirtschaftswissenschaften
Technische Universität Dortmund
Friedrich-Wöhler-Weg 6
44227 Dortmund

E-Mail: nadine(dot)georgiou(at)tu-dortmund(dot)de