Häuser und Lebensformen in Milet. Untersuchungen zu Architektur, Ausstattung und Nutzung milesischer Wohnhäuser in Hellenismus und römischer Kaiserzeit

Milet an der Westküste Kleinasiens (Türkei) ist eine bedeutende Metropole des antiken Mittelmeerraumes und ein zentraler Platz für archäologische Stadtforschungen. Bislang wurden neben dem Umland vor allem die öffentlichen Räume sowie das archaische Siedlungszentrum im Süden des späteren Stadtgebiets untersucht. Das aktuelle Vorhaben dient zur Initialisierung eines langfristigen Projektes, mit dem zum ersten Mal systematisch die nacharchaischen Häuser der Bewohner von Milet, ihre Ausstattung und ihre Nutzungsformen in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Die Arbeiten werden sich auf den Humeitepe im nördlichen Bereich der Stadt konzentrieren, wo aussagekräftige Befunde entsprechender Wohnhäuser zu erwarten sind. Im Rahmen der Anschubförderung sollen auf der Grundlage eines intensiven Surveys eine präzisere Vorstellung von der Besiedlungsgeschichte des Humeitepe gewonnen und mit Hilfe geophysikalischer Prospektionen erfolgversprechende Grabungsareale definiert werden.

Antragsteller

Ruhr-Universität Bochum: Prof. Dr. Christof Berns (Institut für Archäologische Wissenschaften)

Förderlinie: Anschubförderung
Fördermittel: 36.548,00 Euro
Laufzeit 01.09.2014-31.07.2015

Ansprechpartner

Prof. Dr. Christof Berns
Ruhr-Universität Bochum
Institut für Archäologische Wissenschaften
Am Bergbaumuseum 31
44791 Bochum

Telefon: 0234 32-23893
christof.berns(at)rub(dot)de