Individualisiertes Lehren in schulischen Übergangsphasen. Eine empirische schulstufen- und schulformübergreifende Vergleichsstudie

Das Projekt hat zum Ziel, die derzeitigen Unterrichtspraktiken von Lehrer/innen nach zentralen Übergangsphasen im Bildungsparcours (zu Beginn des 1. Schuljahres und zu Beginn des 5. Schuljahres) zu erfassen und schulformübergreifend (Grundschule, Gymnasium, Gesamtschule, Realschule, Hauptschule) zu vergleichen.

Die Bedeutung von Übergängen für die Lernbiographie von Schüler/innen ist wissenschaftlich belegt und gerade auch im Kontext der Befunde großflächiger Leistungsstudien in das öffentliche Bewusstsein gerückt. So steht derzeit die Forderung nach individueller Förderung in schulischen Übergangssituationen an der Spitze der länderübergreifenden bildungspolitischen Agenda, um den möglichst optimalen Anschluss an bereits vorhandenes Wissen und ompetenzen aus vorherigen Bildungsstufen zu befördern und Brüche zu vermeiden (vgl. z.B. Schulgesetz NRW). Ob und wie diesem bildungspolitischen Postulat insbesondere in der tatsächlichen Unterrichtsgestaltung in übergangsbezogenen Lehr- und Lernkontexten Rechnung getragen wird, war bislang nicht Gegenstand systematischer wissenschaftlicher Betrachtung. Das Projekt hat zum Ziel, die derzeitigen Unterrichtspraktiken von Lehrer/innen nach zentralen Übergangsphasen im Bildungsparcours (zu Beginn des 1. Schuljahres und zu Beginn des 5. Schuljahres) zu erfassen und schulformübergreifend (Grundschule, Gymnasium, Gesamtschule, Realschule, Hauptschule) zu vergleichen.

Antragsteller

Universität Duisburg-Essen: Dr. Kathrin Racherbäumer (Institut für Pädagogik)

Förderlinie: Anschubförderung
Fördersumme: 19.600,16 Euro
Laufzeit: 01.10.2011 – 30.11.2012

Ansprechpartner

Dr. Kathrin Racherbäumer
Universität Duisburg-Essen
Institut für Pädagogik
Fakultät Bildungswissenschaften
Universitätsstr 2
45117 Essen

Telefon: 0201-1836228
Kathrin.Racherbaeumer (at) uni-due(dot)de