Interaktion von regulatorischen T-Zellen und TH17 Zellen in der intestinalen Mukosa nach C. rodentium Infektion

Unter chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) versteht man eine in Schüben verlaufende oder kontinuierliche entzündliche Erkrankungen des Darms. Man vermutet, dass die Erkrankung durch eine gestörte Interaktion zwischen bakterieller Flora und dem Immunsystem des Wirtes entsteht. Die Citrobacter rodentium (C. rodentium) Infektion ist ein murines Modell für eine bakteriell-induzierte CED und eignet sich hervorragend für die Untersuchung von Wirt-Pathogen-Interaktionen im Darm. Es wurde bereits gezeigt, dass die Infektion mit C. rodentium in intestinalen Geweben zu einer erhöhten Aktivierung von Effektor-T-Zellen und regulatorischen T-Zellen führt. Unklar ist allerdings, ob diese Zellen Bakterienspezifisch sind, eine protektive Funktion haben und damit eine massive Pathologie im Darm verhindert. Im ersten Schritt soll daher untersucht werden, wie C. rodentium Anzahl, Verteilung, Phänotyp und Funktion von Bakterien-spezifischen CD4+ T-Zellen im Darm und den Darm-assoziierten Geweben verändert. Diese Definition bietet den Rahmen für die Untersuchung ob und wie Bakterien-spezifische regulatorische Tzellen die Beseitigung von pathogenen Bakterien kontrollieren und schwere Darmschädigungen verhindern können.

Antragsteller

Universitätsklinikum Essen: Prof. Dr. Astrid M. Westendorf (Institut für Medizinische Mikrobiologie)

Förderlinie: Projektförderung
Fördersumme: 157.600 Euro
Laufzeit: 01.03.2012 – 28.02.2014

Ansprechpartner

Prof. Dr. Astrid M. Westendorf
Universitätsklinikum Essen
Institut für Medizinische Mikrobiologie
Hufelandstr. 55
45122 Essen

Telefon: 0201-7231826
astrid.westendorf (at) uk-essen(dot)de