Ökonomische Determinanten und Konsequenzen kognitiver Fähigkeiten in einer alternden Gesellschaft

Ziel des Forschungsprojektes ist die Analyse der Determinanten kognitiver Fähigkeiten älterer Personen (über 50 Jahre), insbesondere des Einflusses der Bildung. Konkret wird untersucht, ob Personen, die in der Vergangenheit mehr Bildung in Form von mehr Schuljahren genossen haben, durch diese bessere Fähigkeiten haben. Umwirtschaftspolitische Schlussfolgerungen ableiten zu können, wird dabei besonderer Wert darauf gelegt, kausale Einflüsse der Bildung zu identifizieren, anstatt nur Korrelationen von Bildung und kognitiven Fähigkeiten zu ermitteln. Hierzu werden hochwertige repräsentative Mikrodaten und aktuellste Methoden der empirischen Wirtschaftsforschung verwendet. Genutzt wird ein Instrumentvariablen (IV)-Ansatz, der bei geeigneten Annahmen das fundamentale Problem der Selektion von Personen mit besseren Fähigkeiten in mehr Bildung lösen kann. Der Kritik in der jüngeren ökonometrischen Literatur, dass diese IV-Ansätze bei geeigneten Instrumenten zwar eine hohe interne Validität, aber nur eine geringe externe Validität aufweisen, wird in einem zweiten Schritt durch Schätzung eines strukturellen Modells begegnet. In diesem werden die Parameter eines theoretisch fundierten, mikroökonomischen Entscheidungsmodells identifiziert, was somit verallgemeinerbare Aussagen erlaubt.

Antragsteller

Universität Duisburg-Essen: Jun.-Prof. Dr. Hendrik Schmitz (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften)

Förderlinie: Anschubförderung
Fördersumme: 48.765,00 Euro
Laufzeit: 01.10.2013 – 30.09.2014

Ansprechpartner

Jun.-Prof. Dr. Hendrik Schmitz
Universität Duisburg-Essen
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Schützenbahn 70
45127 Essen

Telefon: 0201 183 7397
hendrik.schmitz (at) uni-due(dot)de