Überwinden der Resistenz gegenüber zielgerichteten Therapien bei Patienten mit kolorektalen Karzinomen oder Kopf-Hals-Tumoren durch den Einsatz pharmakologischer Modulatoren von 14-3-3 Proteinen

Der epidermale Wachstumsfaktorrezeptor (EGFR) stellt einen attraktiven Angriffspunkt für zielgerichtete Tumortherapine dar. Monoklonale anti-EGFR Antikörper werden erfolgreich in der Behandlung von Patienten mit kolorektalen Karzinomen und Kopf-Hals-Tumoren eingesetzt. Ein klinisch relevantes Problem stellen jedoch primäre und erworbene Resistenzen gegenüber diesen Therapien dar. Unter anderem scheinen Patienten mit aktivierenden Mutationen von Genprokukten des PI3KCA/AKT-Signatransduktionsweges nicht auf eine anti-EGFR Antiköpertherapie anzusprechen. Diese Mutationen finden sich häufig sowohl bei kolorektalen Karzinomen (ca. 15%) als auch bei Kopf-Hals-Tumoren (ca. 30%). Ziel dieses Projektes ist daher, die PI3KCA/AKT-vermittelte Resistenz gegenüber anti-EGFR Antikörpern mit innovativen therapeutischen Strategien zu überwinden, um rational wirkungsvollere Kombinationstherapie zur Behandlung von Patienten mit EGFR-positiven Tumoren zu entwickeln.

Antragsteller

Universitätsklinikum Essen: Dr. med. Stefan Kasper (Tumorfoschung), Prof. Dr. Martin Schuler (Tumorfoschung)

Förderlinie: Anschubförderung
Fördersumme: 40.400 Euro
Laufzeit: 01.08.2011 – 31.07.2012

Ansprechpartner

Dr. med. Stefan Kasper
Universitätsklinikum Essen
Westdeutsches Tumorzentrum
Innere Klinik (Tumorfoschung)
Hufelandstraße 55
45147 Essen

Telefon: 0201-72385062
stefan.kasper (at) uk-essen(dot)de