Diskussionsforum „Regionale Wissenschaftsräume“

Eine gemeinsame Veranstaltung von

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12. Oktober 2015 ∙ Essen

Mit der „Region“ hat jüngst ein neuer Handlungs- und Organisationszusammenhang Eingang in die wissenschaftspolitische Diskussion in Deutschland gefunden, die traditionell auf die Länder- bzw. auf die nationale Ebene gerichtet war. Die regionale Vernetzung wissenschaftlicher Einrichtungen verspricht Vorteile mit Blick auf die zentralen Herausforderungen, mit denen sich das Wissenschaftssystem und insbesondere dessen Herzstück, die Hochschulen, konfrontiert sehen. So kann die Kooperation in der Region die internationale Sichtbarkeit und Leistungsfähigkeit der beteiligten Einrichtungen stärken und Spielraum schaffen für eine abgestimmte und vielfältige Profilbildung. Regionale Verbünde vermögen sowohl zum Ausbau des Leistungsangebotes wie zur Abfederung von Rückbauprozessen beizutragen. Sie bieten eine Plattform für die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Elementen des Wissenschaftssystems und verschiedenen Hochschularten sowie für die Einbeziehung weiterer Akteure, beispielsweise forschender Unternehmen.

Noch verbinden sich mit der Gestaltung regionaler Wissenschaftsräume viele offene Fragen. Das Diskussionsforum will zum einen beleuchten, wie sich der Mehrwert regionaler Verbünde fassen und dokumentieren lässt. Zum anderen soll diskutiert werden, wie effektive und transparente Governance-Strukturen zur Verknüpfung wissenschaftlicher Akteure in einer Region geschaffen werden können. Drittens steht die Frage im Fokus, wie die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft in regionalen Räumen optimiert werden kann.