Internationale Konferenz: Regionale Hochschulkooperation – Herausforderungen und Chancen

Essen, 5. Juli 2011. Mit dem Thema „Regionale Hochschulkooperation – Herausforderungen und Chancen“ beschäftigt sich eine internationale Konferenz, zu der das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) und die Stiftung Mercator am 6. und 7. Oktober 2011 nach Essen einladen. Auf der Tagung, die durch die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Svenja Schulze, eröffnet wird, stellen renommierte Vertreter von Ministerien und Hochschulen aus Deutschland, Europa und den USA unterschiedliche Formen der Kooperation in regionalen Hochschulräumen vor. Zu den Referenten und Gesprächspartnern gehören u.a. Prof. Dr. Sabine von Schorlemer, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen, Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt, Vorsitzender des Wissenschaftsrates und Prof. Dr. Lawrence H. Pitts, Vizepräsident der University of California.

„Immer mehr Hochschulen schließen sich in Europa und Nordamerika zu lokalen und regionalen Verbünden zusammen. Gleichzeitig stehen auf internationaler Ebene zunehmend ganze Wissenschaftsregionen miteinander im Wettbewerb“, so Prof. Dr. Winfried Schulze, Direktor von MERCUR. „Dies zeigt, dass das Verhältnis von Wettbewerb und Kooperation im Hochschulsystem derzeit neu austariert wird.“

Vor diesem Hintergrund zielt die Konferenz darauf, die verschiedenen Formen regionaler Zusammenarbeit zwischen Hochschulen zu erfassen und vergleichend zu betrachten. Das Tagungsprogramm umfasst insgesamt 17 Beispielfälle. Dabei reicht die Intensität der Kooperation zwischen den beteiligten Universitäten oder (Fach-)Hochschulen von der Allianz bis zur institutionellen Verschmelzung. Im Fokus stehen die Entwicklungsstrategien sowie die spezifischen Risiken und Chancen, die sich mit den unterschiedlichen Kooperationsmodellen verbinden.

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos und richtet sich an fachlich Interessierte. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, ist eine Anmeldung bis zum 30. August 2011 unter der Adresse isabell.hilpert (at) mercur-research(dot)de erforderlich.

Weitere Informationen sowie das vollständige Programm finden Sie unter Veranstaltungen oder im Anhang.

Hinweis für die Redaktionen:

Es können Gesprächstermine mit den Referenten vereinbart werden.

Veranstalter

Mercator Research Center Ruhr

Das Mercator Research Center Ruhr wurde Anfang März 2010 von der Stiftung Mercator gemeinsam mit der Universitätsallianz Ruhr gegründet. MERCUR will die strategische Kooperation der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen stärken, die sich 2007 zur UA Ruhr zusammengeschlossen haben. Mit seinem Förderprogramm unterstützt das Center sowohl die Zusammenarbeit als auch den Ausbau verteilter Forschungsschwerpunkte innerhalb der drei Universitäten. Den dort tätigen Wissenschaftlern/innen bietet MERCUR neue Möglichkeiten zur Entwicklung von Forschungsprojekten, die die Attraktivität des Ruhrgebiets als Wissenschaftsstandort nachhaltig erhöhen. Das Center ist das bislang größte Projekt privater Wissenschaftsförderung im Ruhrgebiet.

Stiftung Mercator:

Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen. Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen – gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft – ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So will sie Ideen beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden.

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