Ist-Analyse der Kooperation im inklusiven Übergang von der Sekundarstufe I in die Berufswelt zur Identifikation von Best-Practice-Ansätzen

Der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt findet in der Debatte um Inklusion bislang wenig Berücksichtigung. ‚Knotenpunkt‘ eines gelingenden inklusiven Übergangs an dieser Schwelle ist die Schule. Die erforderlichen Netzwerke mit externen Partnern werden durch die Inklusion und einhergehende Ausdifferenzierungen der Bedarfe und Anschlussmöglichkeiten der Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf erweitert. In diesem Kontext ist die Kooperation aller Beteiligten die zentrale Gelingensbedingung einer erfolgreichen inklusiven Transition. Die Inklusion der Jugendlichen darf nicht länger mit der Schulzeit enden, sondern muss auchdie nachschulische Berufswelt durch die effektive Zusammenarbeit aller Beteiligten miteinbeziehen.
Die Ausgestaltung der multiprofessionellen Kooperationsbeziehungen im Übergang von der inklusiven Schule in die (inklusive) Arbeitswelt ist jedoch noch eine offene Frage. Mit der Analyse der gegenwärtigen Kooperationspraxis im inklusiven Übergang sowie der Ableitung von Best-Practice-Ansätzen zielt das Projekt auf eine erste Exploration des Feldes im ausgewählten Bundesland Nordrhein-Westfalen ab. Im Fokus stehen die Perspektiven der beteiligten Akteure, die mittels leitfadengestützter Expert_inneninterviews erfasst werden. Das Projekt bildet den Ausgangspunkt einer bundesweiten Erhebung zur Kooperation im inklusiven Übergang.

Antragstellerin

Technische Universität Dortmund: Dr. Lena Nentwig
Fakultät Rehabilitationswissenschaften

Förderline: Anschubförderung
Fördermittel: 23.660,00 Euro
Laufzeit: 01.02.2020 – 31.01.2021

Ansprechpartnerin

Dr. Lena Nentwig
Technische Universität Dortmund
Fakultät Rehabilitationswissenschaften
Rehabilitation und Pädagogik bei Lernbehinderungen
Emil-Figge Straße 50
44227 Dortmund

E-Mail: lena.nentwig@tu-dortmund.de