Weitere 22 Millionen Euro für die Zukunft des Ruhrgebiets

Weitere 22 Millionen Euro für die Zukunft des Ruhrgebiets

Erfolgsgeschichte von MERCUR wird fortgesetzt / Stiftung Mercator und die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) unterstützen gemeinsam Kooperationsprojekte

Essen, 13. Februar 2020. Das von der Stiftung Mercator und den Universitäten der UA Ruhr vor 10 Jahren gegründete Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) erhält für die nächsten fünf Jahre weitere 22 Millionen Euro, um mit vielfältigen Förderprogrammen die erfolgreiche wissenschaftliche Zusammenarbeit der Technischen Universität Dortmund, der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen weiter auszubauen. Mit 11 Millionen unterstützt die Stiftung Mercator die Tätigkeit von MERCUR. Die Universitäten übernehmen die  Kofinanzierung für diesen Zeitraum. Mit seinen neuen vier Förderlinien wird MERCUR zukünftig effektiver die gemeinsamen Forschungsvorhaben der Wissenschaftler*innen unterstützen und damit die Leistungsfähigkeit erhöhen. Ziel ist es, das Ruhrgebiet als exzellenten Forschungsstandort national und international noch sichtbarer zu machen und dadurch die Region insgesamt zu stärken.

In den letzten 10 Jahren hat MERCUR mit rund 48 Millionen Euro zahlreiche Projekte des Universitätsverbundes unterstützt. Das Center hat mit dazu beigetragen, dass die UA Ruhr heute über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus ein Vorbild für regionale und universitätsübergreifende Kooperationen ist und als Wissenschaftsstandort attraktiver geworden ist.

„Mit unseren neuen Formaten wollen wir den Aufbau gemeinsamer Forschungsschwerpunkte in der UA Ruhr fördern, Wissenschaftler*innen bei der Einwerbung drittmittelfinanzierter Verbundvorhaben unterstützen und gemeinsame Unternehmungen auch in anderen Bereichen der Universitäten vorantreiben“, so MERCUR-Geschäftsführer Dr. Gunter Friedrich.

Die Auswahl der geeigneten Förderprojekte erfolgt zusammen mit den Rektoraten der UA Ruhr und einem hochkarätig besetzten Beirat von MERCUR. Den Vorsitz des Beirats hat seit Anfang des Jahres der renommierte Historiker, Prof. Dr. Ulrich Herbert, inne, ehemals Mitglied des Wissenschaftsrates und Leibniz-Preisträger.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den drei Universitäten in zahlreichen großen Forschungsverbünden bestärken die Stiftung Mercator und die UA Ruhr darin, den eingeschlagenen Weg mit MERCUR weiter zu gehen.

„Die UA Ruhr gilt bundesweit als Vorreiter der Universitätsverbünde. Mit unserer weiteren Förderung von MERCUR wollen wir die Vernetzung der Hochschulen noch weiter ausbauen, ihre wissenschaftliche Leistungsfähigkeit steigern und damit das Ruhrgebiet insgesamt stärken“, erklärt Dr. Wolfgang Rohe, Geschäftsführer der Stiftung Mercator.

„Die UA Ruhr stellt sich in vielfältiger Weise dem nationalen und internationalen Wettbewerb um neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und technologische Innovationen und ist gleichzeitig ein bedeutender Motor für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Region. Diese Erfolgsgeschichte gilt es mit der Unterstützung von MERCUR fortzusetzen“, so Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen, stellvertretend für die Rektorate der drei Universitäten.

Mercator Research Center Ruhr
Das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) fördert die Kooperation in Forschung, Lehre und Verwaltung der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr). Das Center wurde 2010 von der Stiftung Mercator gemeinsam mit der UA Ruhr gegründet.

Pressekontakt:
Isabell Hilpert
Mercator Research Center Ruhr
E-Mail: isabell.hilpert@mercur-research.de
Telefon: 0201-61696511